LKGI – Gute BildungsOrte

Was wir erreicht haben ...

Der Landkreis Gießen hat in den letzten Jahren eine Rekordsumme in in den Neubau, Umbau und die Sanierung von Schulen investiert. Dies war nur möglich, weil die Konsolidierung des Haushaltes  erreicht werden konnte. Ebenso  wurde  durch die Akquirierung von Fördermitteln ermöglicht, dass nun 2021 und 2022 alle Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

Bildung ist jedoch mehr als Schulbildung. Bildung ist in einer Wissensgesellschaft zentral. Die wachsende Bedeutung von Wissen – technologischem Wissen und Handlungskompetenz ist in fast allen Lebensbereichen festzustellen. Damit wird lebenslanges Lernen immer wichtiger. Die Volkshochschule des Kreises bietet ein umfassendes  Bildungsprogramm im Bereich Arbeit und Beruf, Digitale Bildung, Gesundheit, Sprachen und Poltische Bildung. Das digitale Angebot wurde ebenfalls  ausgebaut.  Ebenso wurde umfassend dafür gesorgt, dass  die Berufsorientierung in den Schulen ausgebaut  wurde. Durch die Sanierung der Kreisvokshochschule in Lich ist ein Bildungsort entstanden, der der sowohl Bildungstreffpunkt ist, als auch unterschiedliche Bildungsformate ermöglicht.

mehr zum Thema » Gute BildungsOrte in der Erfolgsbilanz

Was jetzt zählt ...

Die frühkindliche Förderung, die in unseren Kitas im Landkreis beginnt, versetzt Kinder in die Lage ihre Fähigkeiten möglichst frühzeitig zu entwickeln, Eltern kleiner Kinder werden in die Lage versetzt berufstätig zu sein und zudem trägt die gute Arbeit in den Kitas auch dazu bei ungleiche Lebenssituationen der Kinder abzumildern. Gerade letzteres kann durch die Förderung der Erziehungskompetenz und die Beratung der Eltern gut gelingen. Deshalb werde ich mich weiterhin dafür stark machen, dass Kitas sich zu Familienzentren weiterentwickeln.

Schulen sind BildungsOrte, die neben dem schulischen Lernen auch Raum für den Erwerb von sozialen und personalen Kompetenzen bieten. Deshalb muss das Raumangebot der Schulen über die klassischen Klassenräume hinausgehen. Vielfältige Möglichkeiten des Lernens hängen von der Raumgestaltung, aber auch von den Möglichkeiten der Außenanlagen der Schulen für Sport und Freizeit ab. Hier weiterhin auf hohem Niveau zu investieren ist mein Ziel.

Die Zusammenarbeit der Schulen mit Sport- und Kulturvereinen, Musikschulen oder sonstige Organisationen sind für die Schulen als auch für die Vereine mit Blick auf den Nachwuchs ein Gewinn. Schulen müssen Teil des Stadtlebens oder des Dorflebens sein und gerade unsere Grundschulen müssen für die Kleinen gut erreichbar sein. Nach dem Motto: Kurze Beine – kurze Wege!

Noch in diesem Jahr werden die ersten Schulen in Stadt- und Landkreis Gießen an das Glasfasernetz angebunden. Die weiteren folgen im Jahr 2022! Dies ermöglicht neue Formen des Lernens. Dies und nicht der Fernunterricht sollte mit der verbesserten Technologie im Mittelpunkt stehen. Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Fernlehre nicht gleichwertig mit Präsenzunterricht sein kann und auch Ungleichheit verschärfen kann. Vielmehr muss darum gehen, digitale und analoge Formen des Lernens in der Schule ineinander zu verschränken. Denn Fähigkeiten eignen sich die meisten Menschen erst durch Kommunikation und Emotionen an. Dafür will ich Voraussetzungen schaffen!

Übergänge von Schule in den Beruf verbessern und Duale Ausbildung stärken – das ist mir ein wichtiges Anliegen. Unter dem Motto „Keiner bleibt zurück“ wurde in den letzten Jahren in nahezu allen Schulen Berufsorientierung gemeinsam mit der Arbeitsagentur ins Leben gerufen. Dieses Angebot ist zu stärken und bei Bedarf weiterzuentwickeln.
Ebenso ist es eine gute Entscheidung Kreishandwerkerschaft und IHK bei Ausbildungsprojekten, deren Ziel es ist, die duale Ausbildung zu stärken, finanziell zu unterstützen.
Die Idee, Ausbildungswohnen, in Anlehnung an ein Projekt in Fulda will ich gemeinsam mit Unternehmen, Kreishandwerkerschaft und IHK auf Umsetzung prüfen. Ein solches Angebot könnte das Interesse an einer dualen Ausbildung stärken.

Außerschulische Angebote und Erwachsenenbildung nehmen in einer sich schnell weiterentwickelnden Wissensgesellschaft eine hohe Bedeutung ein. Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Motto, sondern durchaus ein notwendiger Bedarf. Doch wie sieht dieser Bedarf aus? Mit einem vielseitigen Programm findet die Kreisvolkshochschule Antworten darauf. Dies an einem lebendigen Bildungsort dem neu sanierten KVHS-Haus, direkt vor Ort in unseren Städten und Dörfern oder auch durch digitale Formate. Es zeigt sich zudem, dass digitale Bildung zu einem unverzichtbaren Angebot wird.
Generell braucht es mehr außerschulische Lernorte mit experimentellem Charakter insbesondere im MINT-Bereich. Orte wie das Maker Space in Gießen sind hierfür gute Beispiele. An diesen Orten ist für jedermann erlebbar was 3-D-Druck kann, was künstliche Intelligenz ist und wie experimentelles Lernen möglich ist. Dieser Ort muss weiterhin Unterstützung erfahren und auch für die Fläche weiterentwickelt werden. Zudem bietet das Mathematikum in Gießen niedrigschwellige und auf Spaß und Freude ausgerichtete Angebote.