LKGI – Gemeinwohlorientiert und nachhaltig

Was wir erreicht haben ...

Das Sachgebiet Klimaschutz wurde auf meine Initiative hin aufgebaut. Mit diesem Sachgebiet sind viele Initiativen verbunden. Diese wurden vom Bund durch die Auszeichnung als „Masterplan-Kommunen 100% Klimaschutz“ gewürdigt. Das Energieberatungs-Netzwerk, welches Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen qualifizierte Auskunft zu Sanierungsmaßnahmen gibt und hilft, Licht in den Förderdschungel zu bringen, ist nur ein Beispiel. Die Gründung des Energiebeirates sichert die Expertise von Fachexperten und Bürgerinnen und Bürger.

mehr zum Thema » Gemeinwohlorientiert und nachhaltig in der Erfolgsbilanz

Was jetzt zählt ...

Der Landkreis muss bei der energetischen Sanierung von Schulgebäuden oder Neubauten weiterhin mit gutem Vorbild vorangehen. Hierbei sollte das Augenmerk sowohl auf der Energieeinsparung, als auch Erzeugung liegen. Dazu zählen auch mehr Solaranlagen auf den Schuldächern

Kleinere und mittlere Unternehmen möchte ich zu mehr Effizienz durch Energieeinsparungen und beim Umstieg auf neue Technologien beratend unterstützen. Hierzu wird die Offensive „Gießen macht´s effizient“ ins Leben gerufen. „Gießen macht’s effizient“ ist eine regionale Initiative der Aktion „Deutschland macht’s effizient“. Initiator vor Ort ist die ovag. Ziel ist es, Unternehmen und Kommunen ein umfassendes Beratungsangebot zu bieten: Von Energiebilanzen, Einsparungsberatungen, Hinweisen auf Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote bis hin zu Fördermittel- und Finanzierungsberatungen. Partner sind der Landkreis Gießen, die drei regionalen Energieversorger ovag, SWG und EAM, das Energieberatungsnetzwerk Stadt und Landkreis Gießen sowie die Volksbank Mittelhessen und die Sparkasse Gießen.

Ebenso möchte ich auf ein intelligentes Energie-Mix setzen, wenn es um Erneuerbare Energien und neue Antriebsformen für Busse und den MIV geht. Deshalb hat der Landkreis Gießen gemeinsam mit den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill-Kreis sich als „HI Expert“ Wasserstoffregion beworben. Der Antrag auf Förderung ist gestellt. Die Antriebsform soll zudem auch im ÖPNV erprobt werden (dazu mehr unter Landkreis Gießen – mobileOrte).

Ebenso darf uns die fortgeschrittene Infrastruktur öffentlicher Ladesäulen nicht davon abhalten, bereits heute weitere Überlegungen für die Zukunft anzustellen, um die Nutzung und den Kauf von Elektrofahrzeugen durch eine passende Infrastruktur zu fördern.

Aktuelle Ereignisse machen sehr deutlich, es braucht geeignete Maßnahmen zur Vorsorge und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels auf lokaler Ebene. Hierbei kann es um kostenintensive Vorsorgemaßnahmen gegen Hochwasser und Starkregen gehen, bis hin zu vielfältigen, niedrigschwelligen und schnell umsetzbaren Maßnahmen wie Sonnenschutz-Einrichtungen und Trinkwasserspendern für Hitzeperioden. Um geeignete Maßnahmen zu identifizieren, strebe ich die Beratung und Begleitung durch das Zentrum für Klima-Anpassung an. Dieses Zentrum richtet sich speziell an Kommunen und soziale Einrichtungen.

Ein weiterer Schwerpunkt muss die Förderung regionaler Lebensmittel  – insbesondere durch den Einsatz dieser in Gemeinschaftsküchen wie Schul- und Kindertagesstättenverpflegung, Mensen usw. sein. Auf meiner Agenda steht auch die Förderung von Regional-Labels.

Nachhaltiges und gemeinwohlorientiertes Denken in allen Lebens- und Arbeitsbereichen etablieren, wenn es z.B. um Gewerbeflächen (siehe StarkeWirtschaftsOrte), um Mobilitätskonzepte (siehe MobileOrte) oder einfach um nachhaltiges Handeln in der Kreisverwaltung geht. Die  Kreisverwaltung stellt sich dem Thema „Nachhaltigkeit im Verwaltungshandeln,  initiiert durch das Sachgebiet Energie und Klimaschutz. 

Neben der beschlossenen Unterstützung von fairem Handel steht das Thema Nachaltige Beschaffungen/ Vergaben auf meiner Agenda. Eine solche Politik ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern eine solche Politik stärkt die regionale Wirtschaft und Arbeitsplätze vor Ort.

Zur Nachhaltigkeitsstrategie zählt für mich auch kommunale Entwicklungspolitik. In diesem Sinne unterstützen wir die Stadt Mubende/Uganda nicht nur beim Bau einer berufsorientierten Schule, sondern darüber hinaus ist der Landkreis eine global geförderte Klimapartnerschaft mit Mubende eingegangen. Die Zusammenarbeit konzentriert sich derzeit auf Klimafolgenanpassung in der Landwirtschaft, ökologischen Landbau, Vermeidung von Verpackungsmüll, stoffliche und energetische Verwertung von Müll.  Mubende gilt als Musterkommune im Klimaschutz in Uganda. 

Mittelfristig soll in Mubende Ugandas erste berufsbildende Sekundarschule entstehen. Ein berufsbildender Zweig wird die Landwirtschaft sein. Die Landkreise Gießen und Marburg-Biedenkopf unterstützen das Schulprojekt im Rahmen des Gemeinschaftsaufrufes „1.000 Schulen für die Eine Welt“ des Deutschen Landkreistages, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.