LKGI – Aktive LebensOrte

Was wir erreicht haben ...

Das Ehrenamt wurde durch unsere Initiativen gefördert. So konnten z.B. die Freiwilligen Feuerwehren durch interkommunale Zusammenarbeit gestärkt werden. Die Ehrenamtscard, Sportförderpreis und die Gemeinwesenarbeit in den Städten und Gemeinden sind weitere Beispiele. Der eingeschlagene Weg ist erfolgreich und soll konsequent weitergeführt werden.

mehr zum Thema » Aktive LebensOrte in der Erfolgsbilanz

Was jetzt zählt ...

Ehrenamt braucht auch in der Zukunft Aufmerksamkeit und Förderung. Die Möglichkeiten durch themenbezogene Foren mehr Bürgerbeteiligung in die Kreispolitik einfließen zu lassen – muss neu gedacht werden. Die Anfänge durch die beiden Ehrenamtskonferenzen sollen in Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum Stadt- und Landkreis weiterentwickelt werden.

Zur Förderung des Sports und der Sportvereine muss die unentgeltliche Bereitstellung von Kreissportstätten und -hallen erhalten bleiben. Ebenso soll der Sportförderpreis als feste Größe in der Förderlandschaft dauerhaft etabliert werden. Denn gerade die Vereine, sei es im Sozial-, Sport- oder Kulturbereich sind der Lebensnerv unserer Städte und Dörfer und stehen für soziale Integration.

Die Initiative des Sportkreises für mehr Sicherheit auf und neben dem Sportplatz wurde durch die Fortbildung von Personen aus den Sportvereinen vom Landkreis unterstützt. Zusammen mit DRK und Johannitern Mittelhessen wurden Fortbildungen für ein schnelles beherztes Eingreifen angeboten. Diese Initiative sollte in Zusammenarbeit mit dem Sportkreis weitergeführt werden. Denn Zeit rettet Leben. Denn bei Herzstillstand können schon die ersten Minuten entscheidend sein.  Wichtig ist es auch, die Sportvereine zu unterstützen, um die Folgen der Corona-Pandemie bewältigen zu können.

Das besondere Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehren und im Katastrophenschutz braucht nicht nur finanzielle Unterstützung. Es hat sich bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises ein enormes Potential für Erneuerung und Fortentwicklung haben. Der Wettbewerb der Stadtwerke Gießen „Feuerwehr der Zukunft“ zeigt jedes Jahr neu, welches Innovationspotential und reichhaltige Ideen in den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren vorhanden sind. Das Modell „Interkommunale Zusammenarbeit“ wird angesichts auch der demografischen Entwicklung oder knapper werdender Kassen der Kommunen weiterhin  Bedeutung haben. Deshalb ist es wichtig, dass der Landkreis auch in der Zukunft diese Interkommunale Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren in besonderer Weise fördert und unterstützt.
Die Arbeit der Gefahrenabwehr des Landkreises in der Weiterbildung für die Freiwilligen Feuerwehren soll aufrechterhalten und weiterentwickelt werden.

Die Brandschutzerziehung soll im letzten Kindergartenjahr, in der dritten Klasse sowie in der Mittelstufe angeboten werden. In einem ersten Schritt stehen zunächst die 3. Klassen im Fokus, um eine Überforderung der ehrenamtlichen Brandschutzerzieher und -erzieherinnen zu vermeiden. Zudem bietet dieses Alter auch die besten Möglichkeiten, um Mitglieder für die Kinder- und Jugendfeuerwehren zu gewinnen.